Filter
Ohne einen leistungsstarken Außenfilter wäre das Wasser innerhalb von wenigen Tagen eine dreckige Brühe.
Wir verwenden für das kleinere Becken (120 l) einen Fluval 303, sowie einen Eheim 2217 für das
größere Becken (200 l). Für Aquarien mit normalem Fischbesatz wären diese Filter
überdimensioniert, aber für die Schildkröten sind sie genau richtig. Als Filtermaterial
werden Filterwatte, Schaumstoff und Tonröhrchen eingesetzt. Den Eheim haben wie übers Internet
im Aquaristikshop gekauft, das war wesentlich
billiger als beim Zoohändler um die Ecke.
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Eheim 2217 |
Fluval 303 |
| Aquariengröße |
bis 600 l |
bis 280 l |
| Pumpenleistung |
1000 l/h |
840 l/h |
| Förderhöhe |
2,10 m Ws |
1,60 m Ws |
| Filtervolumen |
6 l |
3,6 l |
| Leistungsaufnahme |
20 W |
15 W |
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Zusätzlich zu den Außenfiltern hängt in jedem Becken ein Bio-Rieselfilter nach einer Anregung von Michael Daubner.
Ein Teil des Wassers, was vom Filter zum Aquarium gepumpt wird, läuft über einen Blumenkasten, der oberhalb der Wasseroberfläche hängt. Der Kasten ist mit Tongranulat gefüllt und mit Philodendron bepflanzt. In den Boden des Kastens wurden Löcher gebohrt, durch die Röhrchen geschoben wurden, die ca. ein Drittel unter der Kante des Blumenkastens enden. Damit wird erreicht, dass das Wasser bis zu dieser Höhe im Kasten steht und den Ton und die Pflanzenwurzeln umspült. Durch das Tongranulat ergibt sich eine große Oberfläche, an der sich Bakterien anlagern, die dann Schadstoffe abbauen. Zusätzlich entziehen die Pflanzen dem Wasser Nährstoffe.
Für den Bau unserer Biofilter haben wir einen Blumenkasten, ein Stück Bastelglas aus dem Baumarkt, ein paar Rohrstücke und Tongranulat verwendet. Das Bastelglas dient als Halterung für den Blumenkasten. Die Form des Kastens wurde mit einer Stichsäge ausgesägt (Bild 1). In den Blumenkasten haben wir Löcher gebohrt und die Rohrstücken eingepasst (Bild 2). Bild 3 zeigt den
eingehängten Biofilter.
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Licht und Wärme
Wir haben über unserem Korklandteil einen 160W Mischlichtstrahler von Philips, der sowohl Wärme als auch UV-Licht
abgibt. Auf dem Landteil werden damit bis zu 30°C erreicht. Die Lichtausbeute ist mit
2600 Lumen eher gering im Vergleich zu der hohen Leistungsaufnahme. In der Anschaffung
ist dieser Strahler nicht ganz billig, er kostet EUR 45. Zusätzlich wird der Sonnenplatz von einem 35W Halogenstrahler erwärmt. Man nimmt am besten Einbau-Deckenstrahler, da diese so konzipiert sind dass die Wärme nur nach vorn abgestrahlt wird.
Für den Sandkasten verwenden wir eine HQL-Lampe mit 125 W (Lichtausbeute nach Herstellerangabe
7100 Lux). Für eine solche Lampe bezahlt man 75-150 EUR. Die Wärmestrahlung ist bei 30 cm
Abstand nicht ausreichend für unsere Tiere, daher haben wir auch hier zusätzlich einen Halogenstrahler mit 35W installiert. Zur allgemeinen Beleuchtung setzen wir eine weitere HQL-Lampe
mit 50 W ein.
Die Strahler sind so ausgerichtet, dass auch der Wasserteil ausgeleuchtet wird, so
dass keine zusätzlichen Lampen nötig sind.
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