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Chinemys reevesii bevorzugen tierische Kost. In ihrer natürlichen Umgebung ernähren sie sich von
Insektenlarven, kleinen Fischen, Krebsen und Schnecken.
Unsere Tiere bekommen Krabben (mit Schale), Gammarus, rote Mückenlarven,
getrocknete Fische und Krabben (JBL Energil), diese allerdings nur selten wegen des hohen
Salzgehaltes, Süßwasserfisch (z.B. Stinte oder Forelle, mit Gräten und Schuppen),
und Schildkrötenpudding. Lebendfutter haben wir versucht anzubieten,
es wurde einfach ignoriert, genau wie die Trauermantelsalmler, die sich
das Becken mit den Schildkröten teilen.
Nicht empfehlenswert ist Fertigfutter in Form von Sticks, es besteht zu 40 % aus Rohprotein. Seefisch,
Rinderhack und Katzenfutter sind ebenfalls nicht geeignet.
Vitaminpulver, die man im Zoogeschäft kaufen kann, sind bei einer abwechslungsreichen Ernährung
unnötig. Sie können eher schaden, nämlich wenn sie falsch dosiert werden. Für Kalziumpräparate gilt
das gleiche, bevor man sie überdosiert sollte man sie weglassen und den Schildkröten statt
dessen Sepiaschale ins Becken legen, so können die Tiere ihren Bedarf selber regeln.
Schildkröten können leicht überfüttert werden. Man muss beachten dass sie in ihrer natürlichen
Umgebung wahrscheinlich nicht jeden Tag das ideale Nahrungsangebot finden. Dementsprechend füttern
wir höchstens 5 mal pro Woche, teilweise auch weniger oft.
Rezept für Schildkrötenpudding
Zutaten für 2 Liter:
400 ml Wasser
10 Päckchen Speisegelatine in Pulverform
eine Forelle
ein paar Stinte
200 g Meeresgetier, z.B. Krabben, Muschel, Tintenfische
100 g Geflügelleber
1 Ei
250 ml Milch
ein Gläschen Babynahrung (Gemüsebrei)
Die Geflügelleber enthält wichtige Mineralien und kann als
Ersatz für Fischleber bzw. Fischinnereien verwendet werden.
Die Gelatine wird im Wasser aufgelöst, sie muss 20 Minuten quellen.
Die Zutaten werden in der Zwischenzeit durch einen Fleischwolf gedreht.
In den Brei werden dann die Babynahrung, die Milch und das Ei eingerührt.
Die Gelatine wird erhitzt, bis sie sich vollständig aufgelöst hat, und dann
in den Brei eingerührt.
Das ganze kann man jetzt zum Abkühlen in geeignete Gefäße füllen. Wenn der Pudding
fest ist, schneidet man ihn in Tagesportionen und friert diese ein. Wir nehmen
immer abends ein Stück aus dem Tiefkühlfach und lassen es im Kühlschrank über
Nacht auftauen.
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